Die psychoanalytische Psychotherapie kann Ihnen bei der Aneignung unbewusst gewordener Lebensgeschichte helfen. In der Therapie entsteht ein Raum für ein Sprechen, das verborgene Bedeutungen, Widersprüche und unbewusste Wünsche freilegt. Wir beschäftigen uns mit der Frage, warum ein Symptom da ist, bzw. warum bestimmte Konflikte und Ängste immer wieder auftreten. Konflikthafte, traumatisierende, ängstigende oder beschämende Beziehungserfahrungen können im geschützten Rahmen der Therapie wieder lebendig werden und mit den Möglichkeiten eines reifen, erwachsenen Ichs realitätsbezogen verarbeitet werden.
Das Ergebnis ist eine nachhaltige Reduzierung von Symptomen sowie eine Stabilisierung des Selbstwertgefühls, der Selbstwahrnehmung und der seelischen Lebendigkeit.
Regeln der Einzeltherapie
- Die wichtigste Regel besteht in der freien Assoziation: Sie sind eingeladen, möglichst alles zu sagen, was Ihnen durch den Kopf geht: alles gehört in die Therapie, unter anderem auch die Probleme und Konflikte, die sich im Verlauf der Therapie ergeben, wie beispielsweise praktische Fragen zum Rahmen, der Kontakt zur Therapeutin. Auch scheinbar unwichtige Gedanken, Phantasien, Einfälle, Wahrnehmungen, Träume sind wichtig.
- Die Therapie wird an vorher fest vereinbarten Terminen 1-4 Mal pro Woche durchgeführt.
- Fehlen Sie bei einer Stunde, wird – unabhängig vom Grund – ein Bereitstellungshonorar in Höhe von 95,- Euro (Stand: Februar 2026) fällig, es sei denn, Sie sagen mir mindestens 25 Stunden vorher ab.
- Die Krankenkassen übernehmen die Kosten von bis zu 300 Sitzungen.
- Für Selbstzahlende kostet eine Therapiestunde 120,- Euro.
- Da Veränderungsprozesse Zeit benötigen, sollten Sie mit einer Therapiedauer von mindestens 2 -3 Jahren rechnen.